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Chartanalyse
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Der DAX konnte nach einem
misslungenen Ausbruchsversuch und einem damit verbundenen Rücksetzer zu
Wochenbeginn, die in der vergangenen Woche beschriebenen Widerstände
signifikant überwinden. Der kurzfristige Aufwärtstrend wurde somit in der
verkürzten Handelswoche bestätigt und ist weiterhin als intakt anzusehen.
Nach unten sollte sich fortan die gebrochene Unterstützungslinie bei ca.
4700 Punkten stützend auswirken. Nach oben wird die Luft nach dem
neuerlichen Ausbruch nun allerdings immer dünner. Die nächsten Ziele sind
zwar im Bereich von ca. 5000/5300 Punkten anzusiedeln, jedoch verlaufen dort
erhebliche Widerstände, die den DAX in eine ausgedehnte
Konsolidierungsbewegung zwingen sollten. So nähert sich der Index der
fallenden 200-Tage-Linie, welche derzeit im Bereich von ca. 5000 Punkten
verläuft. Im Bereich von ca. 5000/5100 Punkten verläuft eine horizontale
Widerstandsmarke, resultierend aus dem Verlaufshoch zu Beginn des Jahres.
Die darüber befindliche 5300er-Marke erlangt ihre Signifikanz aus einem
markanten Tiefpunkt aus dem Jahre 2006, sowie aus einer aktuellen
Bestätigung aus November 2008. In diesem Bereich verläuft zudem die
übergeordnete Abwärtstrendlinie der Abwärtsbewegung seit Anfang 2008. Der
kurzfristige Aufwärtstrend ist zwischenzeitlich in eine fortgeschrittene
Phase gelangt bedenkt man, dass der DAX seit seinen Tiefs vor knapp zwei
Monaten bereits 35 % zugelegt hat. Mehr als genug Gründe für eine
überfällige Gegenbewegung, insbesondere da der übergeordnete Trend weiterhin
abwärts gerichtet ist. Dieses Bild würde sich erst verändern, sollte der DAX
auch die oben beschriebenen Widerstände nachhaltig überwinden.
Charttechnisch derzeit ein äußerst unwahrscheinliches Szenario.
Trading-Watchlist Strategie www.Trading-Watchlist.de
Die Trading-Watchlist
Strategie fasst die wesentlichen Aussagen der DAX-Analyse nochmals zusammen
und zeigt die übergeordnete Strategie für unser Musterdepot bezogen auf den
deutschen Aktienmarkt auf. Die Aussagen sollten nicht als
Handelsempfehlungen missverstanden werden, da hierzu immer auf
entsprechendes Risk- und Moneymanagement zurückgegriffen werden muss.
Kurzfristige Strategie:
ü
Spekulation auf
Abprallen an der 4700er-Marke
ü
Fehlausbruch über
die 4700er-Marke
ü
Ausbruch über
4700. Kurzfristige Long-Positionen aufbauen.
Mittelfristige Strategie:
ü
Spekulation auf
Abprallen an der 4700er-Marke
ü
Mittelfristige
Short-Positionen aufbauen
Langfristige Strategie:
ü
Spekulation auf
Abprallen an der 4700er-Marke
ü
Bei Ausbruch über
4700 Short-Einstiege im Bereich 5000/5300 suchen
ü
Strategische
Short-Positionen aufbauen
DAX-Analyse
18-09 als PDF
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