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Chartanalyse
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In der vergangenen Woche
konnte der DAX keine wesentlichen Akzente setzen und verlief, wie auch
bereits in der Vorwoche, volatil seitwärts. Auch in der kommenden Woche
sollte daher das Verhalten an den Begrenzungen der aktuellen Range zwischen
ca. 5300 Punkten und ca. 5500 Punkten genau beobachtet werden. Ein
nachhaltiger Ausbruch nach unten sollte den Index bis in den Bereich der
mittelfristigen Aufwärtstrendlinie bei ca. 4900/5000 Punkte befördern. Diese
Bewegung sollte als Mindestziel einer Konsolidierung angesehen werden. Im
Falle einer unmittelbaren Fortsetzung der Aufwärtsbewegung könnte ein Ende
nur schwer abgeschätzt werden, da sich erste signifikante horizontale
Widerstände erst wieder jenseits der 6000er-Marke ausmachen lassen. Die
Trenddynamik hat im Zuge der Kursbewegung der vergangenen beiden Wochen
deutlich nachgelassen, befindet sich jedoch weiter auf einem hohen Niveau.
Die Indikatoren konnten ihren überkauften Zustand abbauen und tendieren in
den neutralen Bereich. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass trendfolgend
ausgerichtete Investoren kaum Handlungsbedarf sehen dürften, solange die
weitere Richtung unklar ist. Ein Verlassen der aktuellen Range könnte
hierfür als Signalgeber dienen. Je länger sich die derzeit ablaufende
Seitwärtsbewegung fortsetzt, desto höher muss allerdings die
Wahrscheinlichkeit einer Korrektur eingeschätzt werden.
Trading-Watchlist Strategie www.Trading-Watchlist.de
Die Trading-Watchlist Strategie fasst die
wesentlichen Aussagen der DAX-Analyse nochmals zusammen und übersetzt diese
in eine übergeordnete Strategie für unser Musterdepot bezogen auf den
deutschen Aktienmarkt. Die Aussagen sollten nicht als Handelsempfehlungen
missverstanden werden, da hierzu immer auf entsprechendes Risk- und
Moneymanagement zurückgegriffen werden muss.
Kurzfristige Strategie:
ü
Long-Spekulation bei
Ausbruch über 5500 Punkte (restriktiv absichern)
ü
Short-Spekulation bei
nachhaltigem Bruch der 5300er-Marke (Absicherung knapp oberhalb der 5300
Punkte) Ziel: 5000 Punkte/Trendlinie
Mittelfristige Strategie:
ü
Long-Einstiege nach
Abschluss eines Rücksetzers in Richtung Trendlinie suchen (restriktiv
absichern)
Langfristige Strategie:
ü
Bestehende Short-Positionen
absichern
ü Long-Einstiege
bei größeren Rücksetzern suchen (mittelfristige Aufwärtstrendlinie beachten)
DAX-Analyse
33-09 als PDF
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