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Chartanalyse
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Der DAX brach zu
Wochenbeginn um ca. 2,5 % ein und unterbot mit dieser Bewegung nicht nur die
horizontale Unterstützung bei ca. 5500 Punkten, sondern auch den
kurzfristigen Aufwärtstrend. In diesen konnte der Index auch im
Wochenverlauf nicht zurückkehren, so dass der genannte Trend als gebrochen
angesehen werden muss. Die Kursbewegung bestätigt die Annahme der
vergangenen Woche, dass es sich bei dem neu ausgebildeten Jahreshoch, in
Ermangelung von Anschlusskäufen, um einen Fehlausbruch handelt. Ferner darf
die Bewegung als Beginn einer Konsolidierungsphase gesehen werden, deren
Mindestkursziel nach unten bei ca. 5200 Punkten liegen sollte. Hier verläuft
eine interessante horizontale Unterstützungsmarke, resultierend aus mehreren
Hoch- und Tiefpunkten der Vergangenheit. Unterhalb wäre insbesondere der
mittelfristigen Aufwärtstrendlinie Beachtung zu schenken (aktuell bei ca.
5040 Punkten). Darunter lauten die Haltemarken weiterhin ca. 4800/4500
Punkte. Die Indikatoren konnten ihren überkauften Zustand auf Tagesbasis
bereits etwas abbauen, so dass auch ein Anstieg bis ca. 5480 Punkte in der
kommenden Woche denkbar wäre. Anschließend sollte sich jedoch die
Abwärtsbewegung fortsetzen und der DAX in den kommenden Wochen zumindest
einen Test der genannten 5200er-Marke vollziehen. Nach einem solchen Test
könnten mittelfristig orientierte Investoren sich mittels nachgezogenen
Stopp-Buy Ordern für den Fall einer Fortsetzung des mittelfristigen
Aufwärtstrends in Long-Positionen bringen lassen. Eine Absicherung hätte
dann unterhalb der dann relevanten Verlaufstiefs zu erfolgen.
Trading-Watchlist Strategie www.Trading-Watchlist.de
Die Trading-Watchlist Strategie fasst die
wesentlichen Aussagen der DAX-Analyse nochmals zusammen und übersetzt diese
in eine übergeordnete Strategie für unser Musterdepot bezogen auf den
deutschen Aktienmarkt. Die Aussagen sollten nicht als Handelsempfehlungen
missverstanden werden, da hierzu immer auf entsprechendes Risk- und
Moneymanagement zurückgegriffen werden muss.
Kurzfristige Strategie:
ü
Einstoppen in Short-Position
unterhalb 5430 Punkte (Fehlausbruch)
Mittelfristige Strategie:
ü
Long-Einstiege nach
Abschluss eines Rücksetzers in Richtung Trendlinie suchen (restriktiv
absichern)
Langfristige Strategie:
ü
Long-Einstiege bei größeren
Rücksetzern suchen (mittelfristige Aufwärtstrendlinie beachten)
DAX-Analyse
36-09 als PDF
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