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Chartanalyse www.Trading-Watchlist.de

Der DAX startete mit einem
dynamischen Aufwärtsschub in die Woche, der jedoch kein neues Verlaufshoch
hervorzubringen vermochte. In der Folge prallte der Wert an der mittlerweile
als robust zu bewertenden Widerstandslinie bei ca. 5760 Punkten nach unten
ab. Dies führte zu einem dynamischen Abverkauf, welcher zum Wochenschluss zu
einem Bruch der interessanten Linie bei ca. 5530 Punkten (vgl. Monatsanalyse
10/2009) führte. Hiernach konnte sich der DAX auf der Unterstützung bei ca.
5480 Punkten knapp stabilisieren. Hervorgerufen durch die Kursverluste der
abgelaufenen Handelswoche notieren die Indikatoren auf Tagesbasis
zwischenzeitlich in der Nähe des überverkauften Bereichs. Die steigende
38-Tage-Linie, welche sich während der letzten kleineren Konsolidierungen
als stützend auswirken konnte, wurde zum Wochenschluss nach unten gebrochen.
Das Ausmaß der Kursverluste der letzten Woche beträgt, ebenso wie bei den
Abwärtsschüben zuvor, ca. 5 %. Diese endeten jedoch unmittelbar in
regelrechten Kaufpaniken. Dass es sich diesmal anders verhalten könnte zeigt
die Dynamik des Kursverlaufs, sowie das vergleichsweise hohe Volumen der
Verlusttage. Dennoch könnte es in der kommenden Woche zunächst zu einer
Stabilisierung oberhalb der 5480er-Marke kommen. Für den Fall einer echten
Konsolidierung sollte eine solche Erholung jedoch im Bereich des nächsten
Widerstandes bei ca. 5580 Punkten ein Ende finden. Als erstes Ziel für ein
derartiges Konsolidierungsszenario kann weiterhin der massive
Unterstützungsbereich bei ca. 5200 Punkten benannt werden. Unterhalb wären
die 5000er-Marke und vor allem das Kursniveau bei ca. 4900 Punkten von
Interesse.
Trading-Watchlist
Strategie www.Trading-Watchlist.de
Die
Trading-Watchlist Strategie fasst die wesentlichen Aussagen der DAX-Analyse
nochmals zusammen und übersetzt diese in eine übergeordnete Strategie für
unser Musterdepot bezogen auf den deutschen Aktienmarkt. Die Aussagen
sollten nicht als Handelsempfehlungen missverstanden werden, da hierzu immer
auf entsprechendes Risk- und Moneymanagement zurückgegriffen werden muss.
Kurzfristige Strategie:
ü
Einstoppen in Long-Position
nach Abschluss des aktuellen Rücksetzers. Mindestziel: letztes Verlaufshoch.
Mittelfristige Strategie:
ü
Long-Einstiege nach
Abschluss eines Rücksetzers in Richtung Trendlinie suchen (restriktiv
absichern)
Langfristige Strategie:
ü
Aktuell kein Handlungsbedarf
DAX-Analyse
40-09 als PDF
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